Nur noch wenige Tage bis zur Weltmeisterschaft
- Lukas Dennda

- vor 12 Stunden
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Die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Bikes sind bereit, die Akkus geladen und auch körperlich ist die Arbeit getan. Vergangene Woche habe ich meinen letzten intensiven Trainingsblock erfolgreich beendet. Nun geht es darum, die Beine frisch zu bekommen und am Mittwoch genau dann bereit zu sein, wenn es zählt.

Im Trentino, genauer gesagt in Val di Sole, stehe ich bereits zum dritten Mal an der Startlinie einer E-MTB-Weltmeisterschaft. Nach dem 10. Rang in Andorra 2024 und dem 6. Rang bei der Heim-WM 2025 in Bellwald sind meine Ambitionen in diesem Jahr nochmals gestiegen.
Ich reise nicht nur mit viel Vorfreude, sondern auch mit einem klaren Ziel nach Italien.
Besonders spannend ist die Ausgangslage in diesem Jahr. Aufgrund der fehlenden E-MTB-Weltcuprennen gibt es kaum verlässliche Referenzwerte. Niemand weiss genau, wie stark die internationale Konkurrenz aktuell ist und wer seine Form am Mittwoch am besten auf die Strecke bringen kann. Das macht eine Prognose schwierig, sorgt gleichzeitig aber auch für zusätzliche Spannung und Chancen .
Die fehlenden Weltcuprennen waren für mich persönlich ebenfalls eine Herausforderung. Über viele Monate konsequent auf einen einzigen Saisonhöhepunkt hinzuarbeiten und die Motivation dauerhaft hochzuhalten, ist nicht immer einfach, wenn die grossen internationalen Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Dennoch war ich bei zahlreichen Rennen und Events am Start und konnte dort immer wieder bestätigen, dass meine Form stimmt und ich in diesem Jahr nochmals einen Schritt nach vorne gemacht habe.
Die Strecke in Val di Sole könnte meinen Stärken sehr entgegenkomme. Sie ist schnell, nicht übermässig steil und beinhaltet viele intensive Tretpassagen. Besonders entscheidend wird sein, auch oberhalb der Motorunterstützung eine hohe Geschwindigkeit zu halten und weiterhin viel Leistung auf die Pedale bringen zu können. Genau an dieser Fähigkeit habe ich in den vergangenen Wochen gezielt gearbeitet.
Ich weiss, dass ich im Vergleich zum letzten Jahr nochmals stärker geworden bin und mich aktuell in einer ausgezeichneten Verfassung befinde. Genau auf diesen Moment habe ich über viele Monate hingearbeitet.
Natürlich lässt sich an einer Weltmeisterschaft nichts planen oder garantieren. An diesem einen Tag muss alles zusammenpassen: die Beine, die Technik, die Linienwahl, das Material und auch das nötige Rennglück. Doch ich weiss, dass ich bestmöglich vorbereitet bin und alles dafür getan habe, am Mittwoch meine stärkste Leistung abrufen zu können.
Die Vorfreude ist riesig. Jetzt heisst es ruhig bleiben, Energie tanken und dann vom ersten bis zum letzten Meter alles geben.



Lets goo! 🔥