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Saisonrückblick 2025


Eine lange und intensive Saison geht zu Ende.Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, fühlt es sich an, als hätte ich einen ganzen Film durchlebt. Ich durfte so viele neue Orte entdecken, unzählige neue Menschen kennenlernen, sportliche Erfolge feiern und mich sowohl als Athlet wie auch als Mensch weiterentwickeln. Dieses Jahr war nicht nur körperlich anspruchsvoll, sondern auch emotional fordernd, genau das macht es so besonders.


Gerne nehme ich euch mit auf einen kurzen Saisonrückblick.




Wichtige Grundlagen


Lukas Dennda mit Bosch ebike System in finale ligure

Die Saison begann im Februar mit einem vierwöchigen Trainingslager in Südafrika. Der Sommer, die Trainingsbedingungen und der Fokus auf den Sport waren ein entscheidender Schritt für meine Form und legten den Grundstein für viele Erfolge in diesem Jahr.


Im März folgte das Pre-Season-Testing in Finale Ligure, wo ich gemeinsam mit Bosch neue Software- und Hardware-Updates testen durfte – ein spannender und wichtiger Teil der Vorbereitung.


Anfang Mai startete ich bei der Bosch Challenge in Riva del Garda. Bereits am darauffolgenden Tag konnte ich beim Marathon-Rennen den 2. Rang herausfahren. Dieses Resultat gab mir enorm viel Selbstvertrauen und bestätigte, dass meine Form stimmt.


Ende Mai folgte die Bosch Challenge in Willingen, bevor ich mir Anfang Juni an der Côte d’Azur den letzten Feinschliff für den Weltcup in Rumänien holte, eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte.


Lukas Dennda auf dem Podium beim WES in Rumänien

In Rumänien gelang mir bei beiden Rennen den Holeshot zu gewinnen. Für mich persönlich ein grosser Erfolg und ein starkes Zeichen, dass ich auf diesem Niveau vorne mitfahren kann.


Ende Juli beim Weltcup in Monaco musste ich jedoch auch lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Ich lag auf Podiumskurs, als mich technische Probleme ausbremsten. Viel Zeit zum Grübeln blieb mir jedoch nicht, der Fokus galt schnell der Weltmeisterschaft Anfang September.


Die WM


Für mich das absolute Saisonhighlight!

Lukas Dennda bei der WM Valais 2025 in Bellwald

Der 6. Rang mag auf dem Papier kein Spitzenplatz sein, doch ich bin sehr zufrieden. Mehr war an diesem Tag nicht möglich. Emotional war dieser Event der intensivste meiner bisherigen Karriere. Familie, Freunde, Sponsoren und so viele bekannte Gesichter entlang der Strecke haben mich getragen. Es gab kaum fünf Meter, auf denen nicht jemand „Hopp Lukas! Oder Hopp Schwitz“ gerufen hat. Diese Unterstützung war überwältigend.



Lukas Dennda bei der WM Valais 2025 in Bellwald

Offen und ehrlich gesagt: Über das ganze Jahr hinweg lastete auch ein gewisser Druck auf mir. Die Erwartungen an einen lokalen Fahrer bei einer Weltmeisterschaft sind spürbar hoch – oft gar nicht direkt durch Sponsoren, sondern durch die Gesellschaft und den eigenen Anspruch. Diesen Druck zuzulassen und ihn am Tag X in Leistung umzumünzen, war eine meiner grössten mentalen Herausforderungen. Ich wollte einfach in Bellwald abliefern.



Bereits eine Woche nach der WM reiste ich weiter nach Girona. Dort konnte ich nochmals wertvolle Trainingstage absolvieren und auch sportlich überzeugen: 5. Rang im Short Track und 7. Rang im XCO-Rennen – Resultate, auf die ich stolz bin.


Lukas Dennda bei WES in Olbia

Anfang Oktober ging die Saison mit den letzten beiden Weltcups zu Ende. In Sardinien gelang mir überraschend der zweite Podiumsplatz, nach Belgien 2024, ein weiteres Highlight. Am zweiten Renntag in Olbia lief es weniger gut, die Strecke lag mir einfach nicht.

Das grosse Finale in Massa Marittima auf einer komplett neuen Strecke konnte ich auf dem 7. Rang beenden – ein würdiger Abschluss einer intensiven Saison.




Trainingspause


Nach dem Finale stellte ich mein Bike für zwei Wochen zur Seite und begab mich in die wohlverdiente Trainingspause. Während einer Safari in Südafrika war ich mehrere Tage komplett offline. In dieser

Zeit fiel enorm viel Druck von mir ab. Ich merkte, wie viele Emotionen sich über das Jahr angestaut hatten und liess ihnen Raum.

Die Saison war unglaublich schnelllebig: ein To-do nach dem anderen, Rennen und Arbeitsfreie Tage organisieren, Material vorbereiten, lange Arbeitstage, Reisen quer durch Europa. Oft blieb keine Zeit, das Erlebte wirklich zu verarbeiten oder bewusst zu geniessen.



Lukas Dennda mit Santina malacarne beim Wines to Wales 2025

Nach der Trainingspause ging es direkt weiter mit dem Wines to Whales. Im Mixed Team für Bergstrom, konnten wir den 2. Rang erreichen. Drei Tage E-MTB Rennen auf den besten Trails Südafrikas, perfekt organisiert – ein genialer Event und ein wunderschöner Abschluss.




So geht eine Saison mit 700 Trainingsstunden, 14'500 Kilometern und 300'000 Höhenmetern zu Ende.

Die verbrauchte Energie: umgerechnet 4662 Bananen.🍌 Ein Affe wäre neidisch! 🐒




Danke!


Ein riesiges Dankeschön an meine Sponsoren, die mich das ganze Jahr über mit zuverlässigem Material, Vertrauen und den nötigen Ressourcen unterstützt haben. Ohne euch wäre es nicht möglich, Ausgaben von rund 45’000 Franken zu stemmen.




Lukas Dennda und Markus Dennda

Danke von Herzen an meine Eltern, die oft stundenlang mit dem Camper zu den abgelegensten Orten Europas fahren, ihre Freizeit dafür hingeben und immer an meiner Seite stehen. Diese Unterstützung und Rückhalt ist für mich zentral, ohne sie würde all das nicht funktionieren.



Danke auch an meine Familie, meine Freundin, meine Freunde und alle Menschen, die mich begleiten, unterstützen, mir halt geben und an mich glauben.


2025 war ein grosses, intensives und emotionales Jahr, das ich nie vergessen werde. Ein Jahr worauf ich unglaublich stolz auf mich bin.


Ich wünsche euch allen frohe Festtage und danke fürs Unterstützen und Mitfiebern.

 

Ride On!

Lukas



 

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